Workshop - Künstliche Intelligenz - Teutoburger Wald

20. Februar 2026 Max Fietkau 30 Aufrufe
TeamHUB KI Workshop
TeamHUB KI Workshop
Artikel anhören

KI in der Kinder- und Jugendhilfe: Mehr Zeit für das Wesentliche

Hagen a.T.W., Februar 2026 – Eindrücke und Erkenntnisse aus unserem MyKI-Workshop

Was passiert, wenn Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe erleben, was Künstliche Intelligenz in ihrem Arbeitsalltag leisten kann? Es passiert das, was an diesem Nachmittag in Hagen a.T.W. passiert ist: ehrliche Gespräche, kritische Fragen – und am Ende ein Raum voller Neugier.

Sozialpädagog:innen, Leitungskräfte und Teammitarbeitende kamen zusammen, um sich gemeinsam einem Thema zu nähern, das in der Branche oft noch mit Skepsis betrachtet wird. Und genau diese Skepsis war willkommen – denn sie zeigt, wie ernst diese Fachkräfte ihre Verantwortung nehmen.

Zwischen Aktenbergen und Beziehungsarbeit

Die Schilderungen aus dem Alltag waren eindrücklich. Überfüllte Dokumentationsordner, Berichte, die Zeitressourcen fressen, Meetings, die wenig Raum lassen für das, wofür die meisten diesen Beruf ergriffen haben: für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Eine erfahrene Teilnehmerin brachte es auf den Punkt:

Es geht nicht darum, noch ein weiteres Tool einzuführen. Es geht darum, endlich wieder mehr Luft zum Atmen zu haben.

Und genau das war der Ausgangspunkt unseres Workshops

Nicht die Technik stand im Mittelpunkt, sondern die Frage, wo sie tatsächlich entlasten kann. Wo spart KI wirklich Zeit – und wo braucht es nach wie vor den Menschen, der zuhört, einschätzt und Verantwortung übernimmt?

Was wir gemeinsam ausprobiert haben

Wir haben konkrete Szenarien aus dem Berufsalltag durchgespielt. Wie lässt sich ein Bericht strukturiert aufbereiten? Wie kann ein Elterngespräch inhaltlich verdichtet werden, ohne dass wichtige Nuancen verloren gehen? Die Teilnehmenden konnten live erleben, wie KI Struktur liefert – während die fachliche Tiefe dort bleibt, wo sie hingehört: bei den Menschen, die diese Arbeit jeden Tag leisten.

Das Feedback war klar

Wenn Technologie so eingesetzt wird, dass sie Routine abnimmt statt neue Komplexität zu schaffen, dann ist die Bereitschaft groß. Einige Teilnehmende sprachen von bis zu einem Drittel weniger Zeitaufwand für administrative Aufgaben – Zeit, die direkt in die Beziehungsarbeit zurückfließen kann.

Die Frage, die am häufigsten gestellt wurde

Wenig überraschend drehte sich ein großer Teil der Diskussion um Datenschutz. Was passiert mit den Daten der Kinder? Wer hat Zugriff? Wo wird gespeichert? Diese Fragen sind nicht nur berechtigt – sie sind zwingend notwendig. In einem Feld, in dem Vertrauen die Grundlage jeder Arbeit ist, darf Digitalisierung niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. Für uns als TeamHUB bedeutet das: deutsche Server, volle DSGVO-Konformität, keine Drittanbieter. Das ist keine Verhandlungssache, sondern Voraussetzung.

Was bleibt

Dieser Workshop hat uns einmal mehr gezeigt, wie reflektiert und verantwortungsbewusst die Kinder- und Jugendhilfe mit dem Thema KI umgeht. Die Branche braucht keine Heilsversprechen – sie braucht Werkzeuge, die respektvoll, sicher und alltagstauglich sind. Und sie braucht den Raum, sich diesen Werkzeugen in eigenem Tempo zu nähern.

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihre kritischen Impulse und die wertvollen Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Dieser Austausch macht unsere Arbeit besser.

Wer Interesse an einem eigenen Workshop hat oder mehr über den Einsatz von KI in der Sozialen Arbeit erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

Wir sind nicht spezialisiert auf eine Branche – jeder findet bei uns seine Use Cases wieder und gewinnt wertvolle Zeitressourcen!

Max Fietkau & Alexandra Mollenkopf TeamHUB GmbH


Downloads

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!

Kommentar schreiben
Ihre Daten

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Einwilligungen (optional)

Ihre Daten werden gemäß unserer Datenschutzerklärung verarbeitet.

Max Fietkau
Max Fietkau

Max Fietkau ist CEO der TeamHUB GmbH und Inhaber von max-f it solutions. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der IT-Infrastruktur und Softwareentwicklung hat er eine klare Mission entwickelt: Technologie soll Menschen dienen, nicht überfordern.

Als ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration hat er sich auf die Entwicklung robuster, skalierbarer Softwarelösungen spezialisiert – besonders im Bereich künstlicher Intelligenz und Unternehmens-IT-Architekturen. Doch für Max ist technische Exzellenz nur die halbe Miete. Was ihn antreibt, ist die Überzeugung, dass gute Software intuitiv, benutzerzentriert und einfach zugänglich sein muss – unabhängig vom technischen Vorwissen der Nutzer.

Als technischer Kopf hinter TeamHUB hat Max maßgeblich dazu beigetragen, eine Plattform zu schaffen, die nicht nur funktional ist, sondern Freude bei der Nutzung bereitet. Sein Ansatz: Komplexe Technologie so zu gestalten, dass sie im Hintergrund verschwindet und Menschen ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – ihre Arbeit, ihre Ideen, ihre Ziele.

Für Max ist Digitalisierung kein Selbstzweck. Er versteht Infrastruktur als Rückgrat digitaler Transformation und setzt sich dafür ein, dass Technologie Werkzeug, nicht Hürde ist. Mit seinem Blog möchte er genau das vermitteln: Technik verstehen, ohne erschlagen zu werden. Denn nur wer Technologie versteht, kann sie souverän nutzen – und genau das ist sein Ziel für jeden TeamHUB-Nutzer.

Alle Beiträge von Max Fietkau